25.05.2020

Update zu Tennis

Liebe Tennisvereinsmitglieder,

uns erreichen vermehrt Zuschriften, welche teils sehr vehement und mit persönlichen Anfeindungen einfordern, dass die Tennisanlage ohne jede Kontrolle bzw. Überwachung der nach dem bayrischen Infektionsschutzgesetz geltenden Maßnahmen sofort geöffnet werden soll. Hierbei fallen Stichworte bzw. Begründungen, wie „mündige Bürger“, „Eigenverantwortung“, „besonders positive Situation wegen (ex) Allianz- und Münchner Rück Mitarbeitern“, „Vertrauensbasis“.

Der BLSV / BTV und der Vereinsanwalt äußern sich jedoch in dieser Frage klar, dass die Rechtslage nicht nur eine Information der Mitglieder per Aushang, sondern insbesondere auch eine entsprechende Kontrolle der geltenden Coronaschutzmaßnahmen verlangt. Die Haftung hierfür und die drohende Bußgeldzahlung i.H.v. 5.000 € hat bei Nichteinhaltung nicht das Tennismitglied, sondern der Verein, also letztendlich der Vorstand. Die Regelungen trifft auch nicht der BTV, sondern die Bayerische Staatsregierung.


Der Vereinsvorstand hat im Rahmen seiner Verantwortung gegenüber allen Vereinsmitgliedern bisher alles getan und wird dies auch weiter tun, um die Tennisanlage zu öffnen. Jedoch wird dies ohne die Mitarbeit von Tennisabteilungsmitgliedern nicht gelingen können. Seit Wochen erwarten wir von der Tennisabteilung die Benennung von „Anlagenverantwortlichen“ bzw „Sicherheitsbeauftragten“ ohne den / die es nicht geht.

Unser Verein ist hier keine Ausnahme, sondern alle Münchner Sportvereine erlauben ein Training entweder nur unter Freigabe von verantwortlichen Aufsichtspersonen oder haben den Tennistrainingsbetrieb aufgrund der weitreichenden Auflagen noch nicht aufgenommen. Siehe, z.B. den PSV München e. V.  und unseren Nachbarverein BayernLB Sportclub in der Osterwaldstraße.

Die Beschwerden sind also nicht an den Vereinsvorstand zu richten, sondern einzig an die Leitung der Abteilung Tennis, welche bisher keinen konstruktiven Beitrag leistet und/oder umsetzbare Lösungen einbringt.

Ihr

Vereinsvorstand